Kostenmonitoring

Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) sind im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr erneut um 5,3% gestiegen. In den letzten zwölf Monaten verursachte eine Person durchschnittlich Kosten in Höhe von 4904 Franken, die von der OKP übernommen wurden. Das sind 247 Franken mehr als im Vorjahr.

Die Analyse nach Kostengruppen zeigt, dass die «sonstigen Leistungen» weiterhin sehr stark zunehmen (+13,4 %), obwohl seit dem 3. Quartal 2025 die von Psychologen erbrachten Psychotherapie-Leistungen (+11,0 %) separat von dieser Kategorie berichtet werden, in der sie bisher enthalten waren. Die Kategorie «Sonstige Leistungen» umfasst beispielsweise Leistungen von Podologen, Neuropsychologen oder Ernährungsberatern, die alle stark zunehmen. Auch die Kosten der Spitex-Organisationen steigen stetig (+12,5 %). Behandlungen in Arztpraxen (+5,9%) sowie Leistungen der Apotheken (+5,6%) verzeichnen ein hohes Wachstum. Im Gegensatz dazu verzeichneten die Leistungen im stationären Bereich einen wenig starken Kostenanstieg (stationäre Spitäler +3,7 %, Pflegeheime +3,5 %).

Im Vergleich zum dritten Quartal 2024 stiegen die Ausgaben pro Versicherten um 91 Franken. Die höchsten Beiträge stammen aus Arztbesuchen in Praxen (+23 Franken), ambulanten Konsultationen in Spitälern (+18 Franken) und Kosten in Apotheken (+15 Franken).

Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) sind im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr erneut um 5,3% gestiegen. In den letzten zwölf Monaten verursachte eine Person durchschnittlich Kosten in Höhe von 4904 Franken, die von der OKP übernommen wurden. Das sind 247 Franken mehr als im Vorjahr. (…)